Multiprofessionelles Team und umfassendes Behandlungsspektrum

Die diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen und Behandlungsschritte werden für Wahlleistungspatienten unter Federführung des/der jeweilige*n Chefärzt*in geplant und von ihm/ihr im weiteren Behandlungsverlauf durchgeführt und auch engmaschig überwacht.

Das therapeutische Milieu und das Behandlungskonzept der Station sind multiprofessionell ausgerichtet und zeichnen sich durch eine enge Zusammenarbeit zwischen den Chefärzt*innen und Ärzt*innen, Psycholog*innen, Sozialarbeiter*innen, Pflegemitarbeiter*innen, Ergotherapeuten*innen, Physiotherapeut*innen, Kunst- und Musiktherapeut*innen aus.

In der Eingangsphase der Behandlung liegt ein erster Schwerpunkt auf der Bewältigung und Entlastung der krisenhaften Situation und Symptomatik, die oftmals Anlass für die stationäre Aufnahme ist. Frühzeitig werden die medizinischen Vorbefunde und Vorberichte eingeholt und es erfolgt eine ausführliche Erhebung der psychischen Gesamtsymptome und der bisherigen Krankengeschichte. Die Symptomatik wird vor dem Hintergrund einer ausführlichen biographischen, Familien- und Sozialanamnese eingeordnet.

Es ist uns wichtig, mit Einverständnis unserer Patient*innen auch frühzeitig das soziale Umfeld, insbesondere die Angehörigen im Rahmen gemeinsamer Gespräche mit in die Behandlung und die weitere Planung einzubeziehen. Hierdurch sollen eine weitere Unterstützung und Stabilisierung der Patient*innen gefördert und wichtige fremdanamnestische Angaben von den Angehörigen in die Behandlung einbezogen werden. Wichtig ist uns zudem, in dieser Zusammenarbeit frühzeitig gemeinsam über Wege aus der Krise zu sprechen sowie individuelle Therapieziele zu definieren, die sich nutzbringend in den Alltag zu Hause übertragen lassen.