Standorte + Versorgungsformen

Die Klinik für Alterspsychiatrie und Psychotherapie bietet am Standort Winnenden neben den stationären Therapiemöglichkeiten auf Schwerpunktstationen auch tagesklinische Betreuungsmöglichkeiten und ambulante Begleitung durch unsere Alterspsychiatrische Institutsambulanz mit Gedächtnissprechstunde und weiteren Leistungen. 

Außerdem ermöglichen wir mit der neuen Versorgungsform der Stationsäquivalenten Behandlung (StäB) ab Sommer 2022, dass Patient*innen auch bei einer komplexen Erkrankung im vertrauten häuslichen Umfeld zuhause oder in einer betreuten Einrichtung behandelt werden können. Im StäB-Team arbeiten ärztliche, pflegerische, ergotherapeutische und in der Sozialarbeit tätige Mitarbeitende sowie eine Medizinische Fachangestellte eng zusammen.

  • Station für demenzkranke Personen
    Schwerpunkt ist die fundierte Diagnostik sowie die gezielte Therapie bei Demenz und akuten Verwirrtheitszuständen, wie z. B. nächtliche Unruhe, Weglauftendenzen sowie Flüssigkeits- und Nahrungsverweigerung.
  • Station für psychiatrische Störungen im Alter
    Im Zentrum der Behandlung stehen ältere Menschen mit chronischen psychiatrischen Störungen, einschließlich Suchterkrankungen. Zu den therapeutischen Angeboten gehört auch eine qualifizierte Entgiftung. 
  • Station für depressive Störungen
    Der Fokus richtet sich auf Menschen mit depressiven Erkrankungen, Angstzuständen oder mit Problemen im häuslichen Umfeld. Zielgerichtete Hilfestellung erhalten auch Patient*innen mit Persönlichkeitsstörungen.
  • Station für Menschen mit kognitive Entwicklungsverzögerungen und psychiatrische Erkrankungen.
    Es besteht eine besondere Expertise in Entwicklungs- und psychiatrischer Diagnostik bei Menschen mit geistiger Behinderung.

  • Tagesklinik für Alterspsychiatrie und Psychotherapie
    Patient*innen, die einer Tagestruktur bedürfen, die Abende und Wochenenden aber zuhause verbringen können, erhalten in der Tagesklinik ein  psychotherapeutisch-sozialtherapeutisches Betreuungsangebot. Diagnostiziert und behandelt werden Depressionen, Angst- und  Zwangserkrankungen und psychosomatische Störungen. 
  • Gedächtnis-Tagesklinik für Alterspsychiatrie und Psychotherapie
    In teilstationärem Rahmen klären wir vorliegende Gedächtnisstörungen, aber auch Verwirrtheitszustände und herausforderndes Verhalten sorgfältig ab. Mit spezialisierten Behandlungsplänen, die auf die individuellen Bedürfnisse der Patient*innen ausgerichtet sind, unterstützen wir demenzerkrankte Menschen und entlasten ihre Angehörige. Das Behandlungsangebot richtet sich an Patient*innen, die in einem Umkreis von ca. 30 Fahrminuten rund um Winnenden wohnen.

  • Psychiatrische Institutsambulanz für Alterspsychiatrie und Psychotherapie
    Angebot der ambulanten Behandlung, insbesondere nach einer teilstationären oder stationären Behandlung. In der Institutsambulanz der Klinik für Alterspsychiatrie werden in der Regel Patienten ab dem 65. Lebensjahr behandelt, wenn eine ambulante Behandlung bei einem niedergelassenen Facharzt nicht ausreicht oder nicht möglich ist. Das Behandlungsspektrum umfasst alle psychiatrischen Erkrankungen im Alter. Die Abklärung von Gedächtnisstörungen erfolgt auch bei jüngeren Patienten.
  • Notfalltermine
    Für die kurzfristige Nachbehandlung von Patienten nach der stationären Behandlung sind sogenannte „Notfalltermine“ vorgesehen, die auch kurzfristig an Notfallpatienten von niedergelassenen Ärzten vergeben werden.
  • Heimvisiten in Pflegeheimen
    In verschiedenen Heimen werden "Heimvisiten" durchgeführt, bei denen die Ärzte und Pflegekräfte der Institutsambulanz die Patienten in ihrer gewohnten Umgebung im Heim bzw. im betreuten Wohnen aufsuchen. Neben dem Gespräch mit dem Patienten selbst stellen die Gespräche mit dem Pflegepersonal vor Ort einen wichtigen Pfeiler dar. Dabei werden diese auch über die verschiedenen Krankheitsbilder und nichtpharmakologische Behandlungsmöglichkeiten informiert.

  • Stationsäquivalenten Behandlung (StäB)
    Mit der „Stationsäquivalenten Behandlung“ (StäB) bewegt sich die Psychiatrie noch mehr auf Menschen zu. Diese neue Versorgungsform vor Ort im Lebensumfeld der Patient*innen (zu Hause oder in einer Pflegeeinrichtung) stellt eine Behandlungsalternative dar und kommt - unter bestimmten Voraussetzungen - psychisch schwerkranken Menschen zugute, die ansonsten stationär im Krankenhaus aufgenommen werden müssten. Ab Sommer 2022 startet die Klinik für Alterspsychiatrie mit fünf StäB-Plätzen im Rems-Murr-Kreis.