ZfP Klinikum Schloß Winnenden führt Ehrenamt ein

Zeit schenken, Nähe schaffen, Menschen stärken: Das Klinikum baut ehrenamtliches Engagement auf.

Psychische Erkrankungen verändern den Alltag und oft auch die Beziehungen zu anderen Menschen. Wer in einer Klinik behandelt wird, braucht neben Therapie und Pflege vor allem das Gefühl, nicht allein zu sein. Genau hier setzen die Ehrenamtlichen am ZfP Klinikum Schloß Winnenden an: Sie begleiten Patient*innen im Klinikalltag, ohne therapeutischen Auftrag, dafür mit Zeit und Zuwendung. Wie das aussieht und was es dafür braucht, erfahren Interessierte bei einer Informationsveranstaltung am 20. Oktober 2026.

„Für mich bedeutet Ehrenamt, Menschen miteinander zu verbinden – über Generationen hinweg und unabhängig von ihrer Lebensgeschichte. Es schafft Begegnungen, baut Vorbehalte ab und eröffnet neue Perspektiven. So wächst Gemeinschaft, die trägt und verbindet. Ich freue mich daher sehr auf viele Interessierte, die mit uns Zeit verschenken, Nähe schaffen und Menschen in ihrem Alltag stärken möchten.“, sagt Birgit Böttge, Fachplegerin und neue Ehrenamtskoordinatorin am ZfP Winnenden.

Der Umfang des Engagements ist flexibel. Als Orientierung gelten vier bis sechs Einsätze im Monat, eine feste Verpflichtung gibt es jedoch nicht. Vorerfahrung ist nicht erforderlich, gefragt sind Offenheit, Geduld und Freude am Umgang mit Menschen. Die Ehrenamtlichen werden persönlich eingeführt und fachlich begleitet. Zudem erhalten sie eine steuerfreie Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG.

Interessierte können sich am 20. Oktober 2026 zwischen 17:00 und 19:00 Uhr direkt im Klinikum im Andachtsraum über das neue Angebot informieren. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. Die Fragen vor Ort beantwortet Birgit Böttge.