Warnstreik im ZfP Klinikum Schloß Winnenden am 26. und 27. Januar

Im Rahmen der laufenden Tarifrunde der Länder ruft die Gewerkschaft ver.di die Beschäftigten des Zentrums für Psychiatrie Winnenden – Klinikum Schloß Winnenden für Montag und Dienstag, 26. und 27. Januar, zu einem Warnstreik auf. Hintergrund sind die bislang ergebnislosen Tarifverhandlungen.

Die Gewerkschaft ver.di fordert unter anderem eine Erhöhung der Tabellenentgelte um sieben Prozent, mindestens jedoch 300 Euro monatlich. Zudem sollen die Entgelte für Auszubildende, Studierende und Praktikant*innen um 200 Euro monatlich steigen sowie eine unbefristete Übernahme nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung oder des Studiums erfolgen. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) hat im Rahmen der Verhandlungen ein Angebot vorgelegt, das aus Sicht der Gewerkschaften bislang nicht ausreichend ist. Vergleichbare Warnstreiks finden derzeit auch in anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens in Baden-Württemberg statt.

Die Patientenversorgung im ZfP Klinikum Schloß Winnenden ist durch eine Notdienstvereinbarung sichergestellt. Dennoch kann es in einzelnen Bereichen zu kleineren Einschränkungen oder Verzögerungen kommen.

Der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus findet wie geplant statt. Der Vortrag „Aus Angst wird Ausgrenzung – aus Erinnerung Verantwortung“ beginnt am Dienstag, 27. Januar, um 11 Uhr im Andachtssaal des ZfP.

Eine interne Neujahrsveranstaltung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird aufgrund des Warnstreiks auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.