Der historische Schlosspark des ZfP Klinikum Schloß Winnenden stellt sich auf den Klimawandel ein. Im Zuge einer ökologischen Ausgleichsmaßnahme für die Bebauung innerhalb des Parkgeländes wurden 35 sogenannte Zukunftsbäume und Gehölze gepflanzt.
Als Zukunftsbäume werden Baumarten bezeichnet, die nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen besonders gut für das Klima von morgen geeignet sind. Sie zeichnen sich durch eine hohe Hitzeunempfindlichkeit sowie eine ausgeprägte Trockenresistenz aus. Das Team der ZfP-Anlagenpflege unter der Leitung von Andreas Sachsenhauser übernahm die Planung des Projekts. Die fachgerechte Umsetzung erfolgte durch die Firma Schlotz Garten- und Landschaftsbau GmbH aus Winnenden.
Bei der Auswahl der Pflanzen wurde gezielt auf Arten gesetzt, die ihren Ursprung im Balkanraum, der Kaukasusregion, Japan, den USA oder dem Mittelmeerraum haben. Ein wichtiges Auswahlkriterium war zudem die Bienen- und Insektenfreundlichkeit. Zu den neu gepflanzten, zukunftsfähigen Arten gehören unter anderem der Lederhülsenbaum (Gleditsia), die Japanische Zelkove (Zelkova serrata), der Bienenbaum (Tetradium daniellii) sowie die Silberlinde (Tilia tomentosa „Brabant“).
„Ob die Auswahl den gewünschten Erfolg bringt, wird sich langfristig zeigen. Wir haben die Bäume nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgewählt und sind zuversichtlich, dass sie den Schlosspark nachhaltig für die klimatischen Herausforderungen der Zukunft stärken werden. Bilanz ziehen lässt sich das allerdings erst in einigen Jahrzehnten“, so Andreas Sachsenhauser, Leiter der Anlagenpflege des ZfP Klinikum Schloß Winnenden.

