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Demenz: frühzeitig erkennen und handeln

Psychiatrie Talk am 23. Juli in Schwäbisch Gmünd

In Deutschland leben nach aktuellen Angaben der Deutschen Alzheimer Gesellschaft rund 1,8 Millionen Menschen mit Demenz. Die Mehrheit von ihnen ist von der Alzheimer-Krankheit betroffen. Auch bei Menschen unter 65 Jahren ist in den vergangenen Jahren ein Anstieg zu beobachten. Derzeit sind mehr als 100.000 Betroffene in dieser Altersgruppe bekannt. Diese Zahlen verdeutlichen die hohe gesellschaftliche Relevanz und die Dringlichkeit einer frühzeitigen Diagnose.

Früherkennung schafft Handlungsspielräume
Die Früherkennung von Demenz ist ein entscheidender Schritt, um den Krankheitsverlauf möglichst früh zu beeinflussen und die Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Angehörigen zu erhalten. Moderne diagnostische Verfahren ermöglichen es, erste Veränderungen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu begleiten. Neben medizinischen Aspekten spielen auch psychosoziale Unterstützung, Beratung und eine gute Vernetzung der Versorgungsangebote eine zentrale Rolle.

Einblicke aus der Praxis
In seinem Vortrag gibt Andreas Raether, Chefarzt der Klinik für Alterspsychiatrie und Psychotherapie, Einblicke in aktuelle Erkenntnisse rund um Demenzerkrankungen. Er erläutert typische Frühzeichen, diagnostische Möglichkeiten sowie Ansätze im Umgang mit der Erkrankung und zeigt auf, welche Unterstützungsmöglichkeiten es für Betroffene und Angehörige gibt.

Im Anschluss an den rund 45-minütigen Vortrag besteht die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit dem Referenten ins Gespräch zu kommen.

Veranstaltungsdaten auf einen Blick

  • Datum: Donnerstag, 23. Juli
  • Uhrzeit: 18 Uhr (Einlass ab 17.30 Uhr)
  • Ort: Congress-Centrum im Stadtgarten Schwäbisch Gmünd, Raum Leutze 1+2
  • Eintritt: frei, keine Anmeldung erforderlich