Psychiatrie Talk im Ostalbkreis

Das Leben zurückgewinnen: Behandlungs-möglichkeiten zur Bewältigung von Depressionen

Depressionen sind in Deutschland eine weitverbreitete Volkskrankheit, die Menschen jeden Alters und jeder sozialen Schicht betrifft. Laut aktuellen Daten der Deutschen Depressionshilfe leiden allein in Deutschland rund 5,3 Millionen Menschen unter einer behandlungsbedürftigen Depression. Diese Zahlen verdeutlichen die Dringlichkeit, das Bewusstsein für die Krankheit zu schärfen und die Verfügbarkeit von Unterstützung und Behandlungsmöglichkeiten zu verbessern.

Ursachen von Depressionen können vielfältig sein und reichen von genetischen Faktoren über Lebensereignisse wie Verlust oder Trauma bis hin zu neurochemischen Ungleichgewichten im Gehirn. 
Die Symptome von Depressionen können von Person zu Person variieren, können aber Gefühle von Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit, Reizbarkeit, Schlafstörungen, Energieverlust und Interessenverlust umfassen. Diese Symptome können das tägliche Leben erheblich beeinträchtigen und zu schwerwiegenden Folgen führen, wenn sie unbehandelt bleiben.

Welche Wege es bei der Therapie gibt und welche Behandlungsformen möglich sind beschreiben Chefärztin Dr. Serena Zwicker-Haag und Oberärztin Dr. Gabriele Leitlein von der Klinik für Allgemeinpsychiatrie und Psychotherapie (Standort Schwäbisch Gmünd) am 23. Juli, 18 Uhr, in ihrem Vortrag „Das Leben zurückgewinnen: Behandlungsmöglichkeiten zur Bewältigung von Depressionen". Im Anschluss an den 45-minütigen Vortrag ist Zeit für Fragen an die beiden Expertinnen.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im DRK Schwäbisch Gmünd (Weißensteiner Str 40, 73525 Schwäbisch Gmünd), Einlass ist ab 17.30 Uhr.

Hintergrundinformationen zum Psychiatrie Talk

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Psychiatrie Talk“, die über psychische Gesundheit informiert. Laut Bundesgesundheitsministerium leidet fast jeder dritte Mensch im Laufe seines Lebens an einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung. Rund 15 Prozent aller Fehltage im Job gehen auf Erkrankungen der Psyche zurück. Trotz diesem Trend sind psychische Erkrankungen teilweise noch ein Tabuthema. Wichtige gesundheitsfördernde und präventive Potentiale rund um die psychische Gesundheit können so oftmals nicht ausreichend ausgeschöpft werden. Und so vielfältig wie die Krankheitsbilder, können auch die Ursachen für psychische Krankheiten sein. So können biologische, psychologische oder soziale Ursachen zugrunde liegen. 

Psychische Erkrankungen früh erkennen, verstehen und Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen sind zentralen Themen beim „Psychiatrie Talk“. Weitere aktuelle Termine sind auf der Website unter https://www.zfp-winnenden.de/veranstaltungen zu finden.